500 Tage, über 60.000 Kilometer mit dem Wohnmobil in den USA und in Kanada – das reicht für eine große Multivisionsschau. Was Birgit Stiebing-Dürr und Hans Dürr alles gesehen habe, zeigen sie am 20. März um 19 Uhr in der Aula der Achalmschule Eningen. „Faszination Natur“ haben sie ihre Schau genannt. Bei Natur denken wir an Berge, Bäche, Flüsse, grüne Wiesen, bei den USA auch an weite Ebenen und imposante Landschaften. Aber die Natur in den USA sieht manchmal ganz anders aus. Ein Beispiel sind die heutigen Bilder von der Dünenlandschaft des Nationalparks White Sands in New Mexico.

Sand, soweit das Auge reicht

Damit die Straße passierbar bleibt, ist ein Sandpflug unterwegs
Die Dünen bestehen aus ganz kleinen weißen Sandkörnern, heller als Schnee und feiner als der Sand im Sandkasten. Sie sind eigentlich aus Gips. Wie groß die Dünen sind und wie weit sie sich erstrecken, kann man an der Person auf dem ersten Bild erahnen. Die Dünen sind dauernd in Bewegung, denn es geht immer Wind. Der Sandstaub legt sich als feiner Nebel auf Pflanzen, Tiere und Menschen. Man hat Sand in den Augen, im Mund und auch auf der Kameralinse. Ein Schneepflug ist nötig, um die Straße freizuhalten. Einige Pflanzen und Tiere haben sich an das Leben hier angepasst, wie die Schwertlilie und der gefleckte Taubleguan.
Ort und Zeit: 20. März, 19 Uhr, Aula der Achalmschule Eningen, Burgtalstr. 15
Eintritt 7 Euro, bis 14 Jahre frei

Ich bin der gefleckte Taubleguan und habe mich an die Lebensbedingungen hier angepasst